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Roman
Coverbild: Muntean/Rosenblum
gebunden, 160 Seiten
Eine neue Stimme hat das literarische Parkett betreten! Nach ihrem preisgekrönten Erzählband legt Ariane Grundies nun mit »Am Ende ich« ihren ersten Roman vor.
In erfrischend neuem Tonfall erzählt Ariane Grundies eine unkonventionelle Geschichte voller unerwarteter Wendungen.
Max und Lutz sind Zwillinge – gleich und doch verschieden. Vereint stehen sie am Krankenbett der Mutter, die nach einem Unfall im Koma liegt und nicht mehr erwachen wird. Geschildert wird eine Familiengeschichte, bei der es immer wieder um das Ausloten von Distanz und Nähe geht – die Mutter stirbt. Sie stirbt, so nimmt Lutz zumindest an, durch die Hand seines Bruders, was ein aufreibendes Widerstreiten von Gefühlen in ihm auslöst. Der Roman verbleibt jedoch nicht in dieser Eindeutigkeit der Schuldzuweisung, sondern legt mehrere Fährten aus. Nach und nach lichtet sich der Nebel um die Motive der handelnden Personen. Grundies´ Sparsamkeitsprogramm und ihre lakonische Sprache entwickeln einen Sog, dem sich der Leser nicht entziehen kann.
Pointiert, mit leichter Hand und mit Geschick für Unvorhergesehenes erzählt sie zudem von Rennradmädchen, anhänglichen Tanten und Wünschen, die anders als erwartet in Erfüllung gehen.
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